Änderungen

Einkehr zur Schwaige

93 Byte entfernt, 05:53, 27. Jul. 2015
keine Bearbeitungszusammenfassung
|}
Das Wort "Schwaigen" oder "Swaiga" bezieht sich auf die viehspezialisierten Höfe ab dem 12. Jahrhundert in Bayern. In diesen Tagen gab der Grundbesitzer sein Vieh zu den Bauern (Schwaiger). Als Ausgleich mußte der Farmer wenn möglich den Viehbestand erweitern sowie Butter und Käse an den Besitzer liefern. Die Geschichte der Fürstenrieder Schwaige reicht bis zu Beginn des 10. Jahrhunderts zurück, als damals drei Höfe in den Wäldern um den Ort Planeck angesiedelt waren. Im Jahr 1707 wurde ein kleines Jagdschloß neben der Schwaige erbaut, damals noch Poschetsrieder Schwaige genannt. 1715 erwarb Kurfürst Max Emanuel das Gehöft, änderte den Namen in Fürstenried ab und ließ ein Schloß auf dem Grund bauen. Der erste Schwaigwirt war ein Bauer, welcher die Fürstenrieder Gutschäfflerei pachtete und auf das Anwesen eine Bier-Gerechtsame erhielt. 1854 veranlaßte der neue Besitzer Baron Beck-Peccis die Schließung des Lokals, welches später im Jahr 1887 wiedereröffnet wurde. Nach zahlreichen Besitzerwechseln wurde die Schwaige letztendlich aufgrund von Baufälligkeit abgerissen. Im Jahr 1985 übernahm die Spaten-Franziskaner Brauerei den Gaststättengrund und errichtete die neue Einkehr zur Schwaige, deren Gebäuedeform der alten stark ähnelt. Unter neuer Leitung wird das Restaurant Einkehr zur Fürstenrieder Schwaige seit August 2006 mit gehobener bayerischen Küche geführt.
{| class="imageTable"
|}
Der Biergarten Einkehr zur Fürstenrieder Schwaige hat cirka 600 Sitzplätze im Schatten junger Kastanienbäume und Sonneschirme. Einige der traditionellen Bierbänke haben Rückenlehnen. Das Besondere im Selbstbedienungsbereich ist ein mehrere Meter langer Tisch, welcher aus nur einem riesigen Baumstamm gesägt wurde. An die 50 Personen können an diesem ungewöhnlichen Tisch Platz finden, was speziell für größere Gruppen ideal ist. Der Brotzeitstand bietet bayerische Biergartengerichte, unter anderem [[Hendl]], [[Spareribs]], [[Krustenbraten]], [[Wurstsalat]] und [[Obatzda]]. Bei sehr schönem Wetter kann man an einem separaten Stand manchal manchmal frischen [[Steckerlfisch]] kaufen. Das ausgeschenkte Bier ist [[Spaten]] und eine [[Maß]] Hell kostet € 7,80, (Juli 2015). Das Weißbier kommt von Franziskaner-Weißbier und kostet € 8,10 die Maß (Mai Juli 2015). Der bediente Bereich befindet sich hinter dem Wirtshaus.
<googlemap version="0.9" lat="48.095149" lon="11.482982" zoom="19" controls="large">
1.467
Bearbeitungen